Ein Prompt. Ein paar Sekunden. Und auf dem Bildschirm steht eine komplette Website.
Layout, Texte, Code. Das erste Ergebnis sieht oft so aus, als hätte jemand tagelang daran gearbeitet. Wir arbeiten bei monkeys regelmäßig mit KI-gestützter Website-Entwicklung und finden das gut.
Aber ein Screenshot sieht gut aus. Eine Website muss sich auch benutzen lassen. Dazwischen liegt die Arbeit.
Website mit KI erstellen: Was Werkzeuge leisten und was nicht
KI liefert erste Entwürfe, Varianten zum Ausprobieren und Code als Grundlage. Das kann sie inzwischen gut. Die Abstände stimmen ungefähr, die Bilder passen, die Überschriften wirken professionell.
Was ein Entwurf nicht zeigt, merkst du erst beim Benutzen. Fährt das Menü sauber auf? Und wie sieht dieselbe Seite auf dem Smartphone aus?
Aus einem einzelnen Screenshot lässt sich das nicht ableiten. Er zeigt Farben, Abstände und Anordnung. Was beim Drüberfahren mit der Maus passiert oder was beim Scrollen mitwandert, steht nicht darin. Die KI füllt diese Lücken mit dem, was plausibel aussieht.
Wo KI-Websites beim Benutzen kippen
Bei einem Test haben wir eine Referenzseite von der KI analysieren und nachbauen lassen. Uns ging es um die Mechanik dahinter, nicht um Logo, Texte oder Bilder.
Das Ergebnis war nicht schlecht. Aber es war nicht das, was wir gesehen hatten. Der Hover-Effekt fehlte. Die Bewegung war anders. Beim Scrollen passierte nicht dasselbe. Das Original fühlte sich lebendig an, unsere Version sah aus wie ein Screenshot davon.
Wir haben genauer erklärt und neu gebaut. Wieder nicht. Die KI hatte nur die Oberfläche gesehen.
Eine schöne Website bringt wenig, wenn sie keine Anfragen bringt
Wenn Besucher nicht erkennen, was ein Betrieb anbietet und wie sie anfragen, hilft auch die schönste Animation nicht. Wie das bei einem Handwerksbetrieb aussieht, steht in Keine Anfragen über deine Website? So änderst du das.
Was wir vor dem Livegang prüfen
Eine KI-gebaute Seite geht bei uns nicht ungeprüft live. Drei Dinge schauen wir uns immer an:
- Aussehen und Verhalten: Die Seite wird im Browser auf mehreren Bildschirmbreiten ausprobiert, nicht nur als Bild angesehen.
- Anfragen: Das Formular wird wirklich abgeschickt, und wir kontrollieren, ob die Anfrage per Mail und im Dashboard ankommt.
- Auffindbarkeit: Titel, Beschreibung und Sitemap müssen stimmen, damit die Seite gefunden wird. Wie Sichtbarkeit und Ladezeit zusammenhängen, erklärt der Artikel SEO, Sichtbarkeit und Performance für deine Website.
Live geht eine Seite erst nach der Freigabe. Wie wir bei Webdesign vorgehen, steht auf der Leistungsseite.
Beobachten und Bauen trennen
Vorher hatten wir der KI im Grunde gesagt: Schau dir diese Seite an und bau so etwas. Das ist, als würdest du einen Architekten bitten, ein Haus anzusehen und eins zu bauen. Er fährt langsam vorbei und meldet: drei Stockwerke, große Fenster, Flachdach. Nach den Innenräumen, den Materialien und der Terrasse hinten hat er nicht gesehen.
Also haben wir die Aufgabe geteilt. In unserem internen System beobachtet eine Rolle, wir nennen sie Vera, nur. Sie designt nicht, verbessert nicht und füllt keine Lücke kreativ auf. Ihre Regel: Nur beobachten. Nie erfinden. Sie klärt, was beim Drüberfahren passiert, wann eine Animation startet und was beim Scrollen geschieht. Kann sie etwas nicht feststellen, schreibt sie: „Kann ich nicht feststellen." Ein „wahrscheinlich" reicht uns nicht.
Erst danach baut eine zweite Rolle, Max, nach dieser genauen Beschreibung. Aus „Bau mir so etwas" wird damit eine brauchbare Arbeitsgrundlage.
Dazu gehört eine Unterscheidung, die KI gern durcheinanderbringt, Menschen übrigens auch. Beobachtung: Beim Hover bewegt sich das Element nach oben. Interpretation: Dadurch wirkt die Seite dynamischer. Vermutung: Wahrscheinlich ist das ein CSS-Transform. Nur das erste ist eine Arbeitsgrundlage.
Zum Schluss wird verglichen: Original gegen Umsetzung, nicht nach Gefühl. Beim ersten echten Vergleich fanden wir zwei Fehler, die vorher durchgerutscht wären. Eine Website wird durch Lob nicht besser. Sie wird besser, wenn jemand sagt: Das stimmt nicht.
Wie aus dem Hover-Effekt, der fehlte, eine eigene Rolle wurde, steht im Buch „Ich mach’s mir gern selber.“, im Kapitel „Vera schaut hin. Sonst nichts."
Du willst eine Website, die Anfragen bringt? Schreib uns.
