Das Buch ICH MACH’S MIR GERN SELBER.

ICH MACH’S MIR GERN SELBER.

Kunde

monkeys Business Web Solutions

Leistung

Markenentwicklung · Editorial Design · Webdesign · E-Commerce · Entwicklung · Kampagnenentwicklung

INDUSTRie

Publishing · Digital Products

Jahr

2026

URL:

Projektbeschreibung

Wie aus einer Idee, die eigentlich nie ein Buch werden sollte, eine Marke, ein Hörbuch, ein Shop, eine Bibliothek und irgendwann sogar ein eigener E-Book-Reader wurden.

 

Eigentlich wollte ich nie ein Buch schreiben.

Wirklich nicht.

Es gab keinen lang gehegten Traum vom eigenen Buch. Kein Manuskript in der Schublade. Und schon gar keinen Projektplan mit „Buch veröffentlichen“ als nächstem großen Ziel.

Es gab nur ziemlich viele Geschichten.

Geschichten darüber, wie wir bei monkeys immer wieder vor einem Problem standen, keine Lösung fanden, die uns wirklich gefiel – und irgendwann diesen einen Satz sagten:

Kann man das nicht einfach selber machen?

Aus einem Problem wurde ein kleines Tool.
Aus einem Tool wurde ein System.
Aus einem System das nächste Problem.

Und irgendwann kam die Idee:

Eigentlich müsste man genau darüber ein Buch schreiben.

Tja.

e-Book
Hörbuch
Dynamic Content Image

Die Herausforderung:

Ein Buch zu schreiben ist eine Sache.

Aus einer spontanen Idee ein Produkt zu machen, das sich vom ersten Kontakt bis zum Lesen nach einer eigenständigen Marke anfühlt, eine andere.

Denn ziemlich schnell war klar:

Wenn wir das machen, dann nicht halb.

Das Buch sollte nicht einfach nur eine PDF-Datei mit einem Cover werden. Es sollte dieselbe Haltung transportieren wie die Geschichten darin: direkt, persönlich, ein bisschen frech – und immer mit diesem Drang, Dinge lieber selbst besser zu lösen, als sich mit „passt schon“ zufriedenzugeben.

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten:

Genau dieses Prinzip würde uns während der Produktion mehrfach einholen.

Und dann bauten wir beim Buchschreiben einen Skill.

Natürlich hätten wir das Manuskript einfach Kapitel für Kapitel schreiben können.

Stattdessen entstand während der Arbeit ein eigener Workflow, der Material, Geschichten, Tonalität und Struktur zusammenhielt.

Mit anderen Worten:

Wir bauten uns ein System, um ein Buch über unsere Systeme zu schreiben.

Und irgendwann fiel uns selbst auf, wie absurd passend das eigentlich war.

„Während wir ein Buch über Systeme schrieben, bauten wir ein System, um das Buch zu schreiben.“

„Das ist entweder sehr konsequent oder ein Hinweis darauf, dass ich dringend Urlaub brauche.“

Damit hatte das Buch seine eigene These bewiesen, bevor es überhaupt fertig war.

Ein Problem taucht auf.

Wir bauen uns eine Lösung.

Und manchmal wird aus der Lösung plötzlich wieder ein eigenes System.

Dann braucht das Ding wohl eine Marke.

Mit dem Manuskript entstand die nächste Frage:

Wie soll dieses Buch eigentlich aussehen?

Der Titel stand irgendwann fest:

ICH MACH’S MIR GERN SELBER.

Zweideutig genug, um hängen zu bleiben.

Und gleichzeitig erstaunlich präzise für das, worum es im Buch tatsächlich geht.

Daraus entstand eine komplette visuelle Identität – mit eigenem Cover, Typografie, Bildsprache und einem Auftritt, der nicht nach klassischem Business-Ratgeber aussehen sollte.

Nicht glatt.

Nicht „10 Prompts, mit denen du morgen Millionär wirst“.

Sondern so, wie das Buch geschrieben ist.

Eine Marke ohne eigene Bühne?

Gefiel uns nicht.

Also bekam das Buch eine eigene Website.

Nicht einfach eine Produktseite mit Cover, Preis und Kaufen-Button, sondern eine Landingpage, die die Geschichte weitererzählt.

Mit einer HTML-Leseprobe direkt im Browser.

Ohne erst eine PDF herunterladen zu müssen.

Mit echten Passagen aus dem Buch.

Denn manche Sätze erklären die Tonalität ohnehin besser als jede Produktbeschreibung.

„Wir kündigten. Alle. Am selben Tag.
Das muss man auch erst einmal schaffen.
Teambuilding einmal anders.“

Spätestens da weiß man wahrscheinlich, ob dieses Buch etwas für einen ist.

Schön. Und wie bringen wir das jetzt unter die Leute?

Die Website stand.

Also kam das nächste Problem.

Marketing.

Für Social Media und die Meta-Kampagne entstand deshalb keine klassische „Jetzt Buch kaufen“-Werbung.

Wir nahmen das, was der Titel ohnehin schon macht, und spielten damit.

ICH MACH’S MIR GERN SELBER.

Hooks, die zunächst ziemlich eindeutig klingen – bis klar wird, dass es um KI, Systeme, Unternehmertum und eine ziemlich spezielle Entstehungsgeschichte geht.

Daraus entstanden organische Inhalte, Reels und eine eigene Sales-Kampagne.

Und weil wir selbst benutzen, was wir für andere entwickeln, läuft natürlich auch das Tracking über unser eigenes System.

Die Kampagne ist seit Oktober 2026 live.

Die Lösung:

Wenn wir schon ein E-Book machen …

… warum eigentlich kein Hörbuch?

Das war ungefähr der Moment, an dem aus dem Buch endgültig ein digitales Produkt wurde.

Neben dem E-Book entstand eine vollständige Hörbuchfassung mit einzelnen Kapiteln.

Damit gab es plötzlich drei Produkte:

E-Book. Hörbuch. Bundle.

Und damit das nächste Problem.

Zum Bezahlen einfach irgendwohin weiterleiten?

Technisch wäre das die einfache Lösung gewesen.

Verkaufsplattform öffnen. Produkt anlegen. Käufer dorthin schicken. Fertig.

Nur fühlte es sich nicht wie unser Produkt an.

Also integrierten wir Paddle direkt in den Kaufprozess.

Der Besucher bleibt im Auftritt des Buches, wählt sein Produkt und öffnet den Checkout direkt auf der Seite.

Zahlung, Kaufstatus und Berechtigungen laufen im Hintergrund.

Problem gelöst.

Bis wir uns fragten:

Und was bekommt der Käufer danach eigentlich?

Einfach das PDF per E-Mail schicken?

Nein.

Natürlich nicht.

Ein offener Downloadlink fühlte sich genauso wenig nach einem fertigen Produkt an.

Und beim Hörbuch wurde es endgültig absurd.

19 Audiodateien als Mailanhang?

Viel Spaß.

Also entstand die nächste Idee.

„Und dann sagte ich den Satz, der bei monkeys jedes überschaubare Projekt zuverlässig eskalieren lässt:“

JETZT BAUEN WIR NETFLIX.

„Nur eben für Bücher. Und später Hörbücher.
Ganz normal.“

Also bauten wir eine Bibliothek.

Nach dem Kauf bekommt der Käufer seinen persönlichen Zugang.

Ohne klassisches Passwort.

Über einen sicheren Magic Link gelangt er in seine eigene Bibliothek und sieht dort genau die Produkte, die er gekauft hat.

E-Book gekauft?

E-Book vorhanden.

Hörbuch gekauft?

Hörbuch vorhanden.

Bundle?

Beides.

Und selbst Rückerstattungen werden berücksichtigt – Berechtigungen werden entsprechend angepasst.

Plötzlich hatten wir nicht mehr nur ein Buch verkauft.

Wir hatten ein kleines digitales Vertriebssystem gebaut.

Und wenn wir schon ein Hörbuch haben …

… braucht es natürlich auch einen Player.

Nicht 19 Downloadlinks.

Sondern einen richtigen Hörbuchplayer.

Mit Kapiteln.

Navigation.

Fortschritt.

Und einem Ort, an den man zurückkehren kann.

Damit fühlte sich das Hörbuch erstmals so an, wie wir es selbst gerne benutzen würden.

Also eigentlich fertig.

Eigentlich.

Das E-Book sah am Smartphone bescheiden aus.

PDFs sind praktisch.

Bis man versucht, eines auf einem Smartphone vernünftig zu lesen.

Zoomen.

Verschieben.

Wieder zoomen.

Nächste Seite.

Wieder verschieben.

Es funktionierte.

Und genau das war das Problem.

„Es funktioniert“ ist bei uns leider kein besonders zuverlässiges Argument dafür, etwas so zu lassen.

Also bauen wir eben einen eigenen E-Book-Reader.

Natürlich.

Der Reader passt sich an Smartphone, Tablet und Desktop an.

Der Text wird nicht einfach als starre PDF-Seite dargestellt, sondern als echtes digitales Leseerlebnis.

Schriftgröße anpassen.

Lesedarstellung verändern.

Kapitel lesen.

Zurückkehren.

Weiterlesen.

Wer trotzdem die klassische Datei möchte, kann das PDF weiterhin verwenden.

Seit 4. Oktober ist auch der Reader live.

Damit war aus der Datei endgültig ein Produkt geworden.

Das Ergebnis:

Ich hatte nie vor, ein Buch zu schreiben.

Am Ende entstanden:

eine Buchidee und ein eigener Workflow dafür, eine eigenständige Marke, das komplette Buchdesign, eine Verkaufswebsite, eine HTML-Leseprobe, organischer Content und eine Meta-Kampagne, ein E-Book, ein Hörbuch, ein Bundle, ein integrierter Checkout, ein eigenes Berechtigungssystem, eine persönliche Kundenbibliothek, ein Hörbuchplayer und ein eigener E-Book-Reader.

Nicht, weil das alles am ersten Tag auf irgendeinem Projektplan stand.

Sondern weil während der Entwicklung immer wieder dieselbe Frage auftauchte:

Kann man das nicht besser machen?

Meistens lautete die Antwort:

Ja.

Also haben wir’s gemacht.

ICH MACH’S MIR GERN SELBER.

Aus einer Idee wurde ein Buch.

Aus dem Buch wurde eine Marke.

Aus der Marke wurde eine Website.

Aus dem E-Book wurde ein Hörbuch.

Aus dem Verkauf wurde ein eigener Checkout.

Aus dem Download wurde eine Bibliothek.

Aus dem PDF wurde ein eigener Reader.

Und irgendwo dazwischen bauten wir Netflix.

Nur eben für Bücher.

Ganz normal.